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Basisseminar: Konflikte frühzeitig erkennen und bewältigen

Wenn Zwei sich streiten…

Machen sich die Beteiligten einander schwer zu schaffen, obwohl sie eigentlich etwas miteinander schaffen sollen? Können sie sich nicht auf eine gemeinsame Vorgehensweise verständigen? Diskussionen mit unterschwelligen Aggressionen verhindern die kompetente Lösung von Sachfragen? Aussagen, die dann “doch nicht so gemeint” waren? Offene Aussprachen, bei denen Kompromisse generiert werden sollen – die letztlich aber zu verhärteten Fronten führen? Menschen, unter denen “die Chemie nicht stimmt”? Kunden, mit denen man es beim besten Willen “nicht kann”? Beispiele aus der Vergangenheit, die im Konfliktfall immer wieder neu aufgewärmt werden? Stolpersteine, die man sich gegenseitig in den Weg legt? Menschen, die “ja, ja” sagen – aber “nein, nein” handeln?

Konflikte überraschen durch ihre Vielfalt an Ausprägungen, Phänomenen und Symptomen, sie haben aber eines gemeinsam: Sie hemmen das Leistungspotential des Einzelnen und sind in ihrer Summe schädlich für die Effizienz des gesamten Betriebes.

Konflikte (positiv) managen.

  • Welche Rolle spielt der persönliche Kommunikationsstil?
  • Wie unterbreche ich Teufelskreise?
  • Wie verhindere ich potentielle Konfliktkonstellationen bereits im Vorfeld?
  • Wie erkenne ich frühzeitig die Entstehung von Konflikten?
  • Wie nutze ich Konflikte als Chance zur Weiterentwicklung für mich und das Team?

Teilnehmer:

Das Seminar richtet sich nicht nur an Führungskräfte, Teammitglieder und Mitarbeiter im Kundenkontakt. Sondern an alle, die mit entstehenden oder schwelenden Konfliktherden und -konstellationen konfrontiert werden können.

Wichtige Ziele:

Im Basis-Seminar lernen die Teilnehmer, Konflikte mit Mitarbeitern, Kollegen und Vorgesetzten aktiv und kompetent zu steuern. Sie erfahren, wie man die Entwicklung potentieller Konflikte erfaßt und sie der entsprechenden Konfliktebene zuordnet. Sie werden künftig Konflikte bewußt im Hinblick auf Hintergründe und Entstehungsbedingungen analysieren und selbständig modifizierend eingreifen. Sie erfahren, welche Konstellationen zu Konflikten führen und wie man sie vermeiden kann. Dabei wird den Teilnehmern vermittelt, wie Konflikte als Chance zur Verbesserung dienen, wenn sie entsprechend behandelt und konstruktiv gelöst werden.

Mögliche Inhalte und Arbeitsschwerpunkte:

Konfliktentstehung: Potentielle Herde und Entstehungsmomente erkennen, Konfliktarten differenzieren, richtig einordnen und verstehen. Die verschiedenen Ebenen von Konflikten wahrnehmen. Die Konfliktspirale analysieren und steuern.

Konfliktsteuerung: Die einzelnen Stufen der Konflikttreppe und ihre Auswirkungen. Teufelskreise aufdecken und unterbrechen, die aufrechterhaltenden Mechanismen erkennen und gegensteuern. Typische konfliktgeladene Beziehungskonstellationen und ihr Verlauf. Potentielle Konfliktherde erkennen und rechtzeitig entschärfen. Perspektivenübernahme.

Psychologischer Hintergrund: Das verletzte Selbstwertgefühl. Aktives Zuhören. Die Rolle des Kommunikationsstils. Interpretationsabhängigkeit von Konflikten. Transaktionale Analyse und Johari-Fenster. Selbstläufer, Eingreif-Situationen. Die Rolle des Richters, des Helfers, des Opferlamms, des Selbst-Losen, des Dramatikers, des Herrschers, etc.

Konfliktkompetenz: Konflikte als Chance zur konstruktiven Weiterentwicklung. Aktive Konfliktbearbeitung. Kanalisierung der durch Konflikte freigesetzten Energien. Steuerung des Grades der Eigenbeteiligung. Die richtige Strategie für den jeweiligen Konfliktstil. Verhaltensalternativen erkennen, abwägen und umsetzen. Kommunikationstechniken als Methode der Konfliktsteuerung.

Gefühlsmanagement: Umgang mit den eigenen Aggressionen und Aggressionen anderer Beteiligter.

Zeitliche und methodische Gestaltung:

Übungen, Praxisfälle, Arbeitsformen, Medieneinsatz und zeitlicher Umfang des Seminars richten sich nach den Inhalten und Arbeitsschwerpunkten. Aufgrund der dauerhaften Aktualität des Themas ist anzunehmen, daß die Teilnehmer vielfältige Erfahrungen mit persönlich erlebten Konfliktsituationen einbringen können. Sie werden von Anfang an intensiv eingebunden, um eine Lösung der speziellen Probleme zu ermöglichen. Zur Transfersicherung läßt sich dieses Seminar als Block- oder Intervallseminar durchführen.

Wir empfehlen ein Follow-Up, um vorhandenes Wissen aufzufrischen, Erfahrungen mit Konfliktsituationen auszutauschen, Erfolge zu analysieren und Tricks zur Bewältigung weniger erfolgreicher Situationen abzuleiten und zu üben.

Möchten Sie ein Angebot für Ihr Seminar? Bitte nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.